Programmieren lernen, um zu gründen

Marius Hirsch: "COOK and CODE würde ich allen empfehlen, die regelmäßig in IT-Projekten arbeiten oder sich eines Tages selbstständig machen wollen und noch wenige bis keine Vorkenntnisse im Programmieren haben."
Marius Hirsch: "COOK and CODE würde ich allen empfehlen, die regelmäßig in IT-Projekten arbeiten oder sich eines Tages selbstständig machen wollen und noch wenige bis keine Vorkenntnisse im Programmieren haben."

Marius Hirsch war sich bewusst: er wollte schon immer ein eigenes Unternehmen gründen – doch hierfür fehlten ihm oft die nötigen IT-Fähigkeiten. Warum er sich entschlossen hat, ohne Informatik Studium noch Programmieren zu lernen und wie er mit seiner Lösung jetzt Menschen zum Traumjob verhilft, beschreibt er im folgenden Beitrag:

Stelle dich kurz vor: Wer bist du und was machst du?

Ich bin Transformation Program Manager bei der Telefónica Germany GmbH & Co. OHG. Meine Arbeitsfelder reichen von der Einführung neuer Smartphone Apps über Prozessautomatisierung durch Softwareroboter (Robotic Process Automation) bis hin zur Optimierung unserer Online-Performance.

Neben meinem Job bei Telefónica arbeite ich privat an einer Software, die analysiert, welche Skills der Arbeitsmarkt je Beruf aktuell stark nachfragt (makersfloor.de).

Warum sind die zusätzlichen IT-Fähigkeiten für dich wichtig?

Zunächst einmal dreht sich bei meiner Arbeit fast alles um digitale Prozesse und Produkte. Durch Programmier-Kenntnisse wollte ich diese besser verstehen lernen.

Marius Hirsch: „Auch bei Telefónica zeigen sich durch die neuen IT-Kenntnisse sehr positive Effekte. Da ich vorwiegend mit digitalen Produkten und Prozessen arbeite, helfen mir die Kenntnisse, Zusammenhänge besser und schneller zu verstehen

Zudem hat es mich privat schon immer sehr gereizt, ein eigenes Startup zu gründen. Jedoch wusste ich nicht, wie ich meine Ideen kostengünstig validieren kann. Ich probierte mich an WordPress und Ähnlichem, doch mit den Standard-Funktionalitäten konnte ich meine Ideen nicht weit genug testen. Ich kam immer wieder relativ schnell an den Punkt, einen Entwickler beauftragen zu müssen, ohne bereits sicher zu wissen, ob es einen Bedarf für meine Geschäftsidee gibt. Wollte ich folglich meine Geschäftsideen mit möglichst wenig Geld validieren, so musste ich selbst programmieren lernen.

Konntest du das Wissen von unseren Kursen bereits in deinem Alltag einsetzen?

Ja, seit COOK and CODE habe ich tatsächlich fast täglich programmiert – vor allem, um meinem Traum von der Startup-Gründung näher zu kommen. Diese Woche war es endlich soweit – mein Co-Founder und ich haben Makersfloor gelauncht. Makersfloor.de bietet eine kostenfreie Analyse für alle, die eine Beförderung anstreben oder auf der Suche nach ihrem Traumjob sind. Makersfloor führt dazu Analysen zu den offenen Stellenanzeigen auf dem Arbeitsmarkt durch. Bspw. kann Makersfloor für einen Nutzer anhand dessen Lieblingstätigkeiten herausfinden, welche Berufe sich aktuell für einen Jobwechsel anbieten und wie gut diese bezahlt sind. Wer hingegen eine Beförderung anstrebt, kann die aktuell meistgefragten Skills in seinem Beruf entdecken und mit unseren Daten abwägen, ob eine Weiterbildung Sinn macht.

Auch bei Telefónica zeigen sich durch die neuen IT-Kenntnisse sehr positive Effekte. Da ich vorwiegend mit digitalen Produkten und Prozessen arbeite, helfen mir die Kenntnisse, Zusammenhänge besser und schneller zu verstehen.

Warum hast du dich für COOK and CODE entschieden?

Der stark praxisorientierte Ansatz hat mich gereizt. Durch die Praxisübungen habe ich schließlich realisiert, dass ich selbst auch mit null Vorkenntnissen und ohne IT-Studium noch programmieren lernen kann. In der Folge habe ich eine starke Motivation verspürt, die Programmierkenntnisse zu vertiefen.

Was war dein Lieblingsessen / -moment bei COOK and CODE?

Die Gruppen in meinen Kursen sind sehr gut zusammengesetzt worden. Ebenso wie ich hatten alle Teilnehmer wenig bis keine Vorkenntnisse im Programmieren. Somit war es mir auch nicht unangenehm, Fragen zu stellen.

Nach den Kursen fing ich an, meine eigene Software zu programmieren. Einzelne Male wusste ich nicht weiter, weshalb ich ein Einzelcoaching suchte. Hier hat mich sehr positiv überrascht, dass sich auch der Inhaber persönlich Zeit für Einzelcoachings und auch für Rückfragen per E-Mail/Whatsapp nahm, was meinen Lernfortschritt nochmals beschleunigte.

Was war / ist dein persönliches Ziel mit COOK and CODE?

Mein Ziel war und ist es, Geschäftsideen kostengünstig validieren zu können und damit ein eigenes Startup zu gründen.

Wem würdest du COOK and CODE in der Telekommunikationsbranche empfehlen?

COOK and CODE würde ich allen empfehlen, die regelmäßig in IT-Projekten arbeiten oder sich eines Tages selbstständig machen wollen und noch wenige bis keine Vorkenntnisse im Programmieren haben.